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Infos dazu auch auf dieser Webseite.

Das Jugend- und Kulturzentrum Yellow bietet in Kooperation mit dem Deutsch Israelischen Freundeskreis am Donnerstag, 24. Januar um 19.00 Uhr eine außergewöhnliche Theaterperformance für Interessierte ab 16 Jahren an.

Es wird die Geschichte von Anne Frank und deren lebensbedrohlichen, extrem eingeschränkten Daseins erzählt. Anne Frank und ihre Familie lebten zwischen 1942 und 1944 versteckt vor den Nazis in einem Hinterhaus in Amsterdam. Über diese Zeit schrieb sie alles in ihr Tagebuch. So hat ihre Stimme den Krieg überlebt.

Mit Objekttheater, Schauspiel, Videoprojektionen und Livemusik werden assoziative Bilder zu Texten aus Annes Tagebuch, sowie Texten von Rudolf Höß, dem Leiter des KZ Auschwitz geschaffen. Es wird die Frage gestellt, wie es sich wohl anfühlen muss, jahrelang versteckt und in Angst zu leben. Ebenso stellt sich die Frage nach den Tätern, danach, wozu ein Mensch fähig ist in außergewöhnlichen Zeiten, und welche Bedingungen es dafür braucht. Das Stück zeigt, wie sich die zunehmende Einschränkung des Lebensraumes – bis hin zur Vernichtung, am Einzelschicksal vollzieht. Es soll dem Zuschauer eine sinnliche Erfahrung dieses dunklen Teils deutscher Vergangenheit vermitteln.

Diese Veranstaltung kann kostenfrei angeboten werden, da sie vom Landkreis Mainz-Bingen, der Kriminalprävention der Stadt Ingelheim und durch die LAG der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz gefördert wird.

Veranstaltungsort ist das Jugend- und Kulturzentrum Yellow in der Ludwig-Langstädter- Straße 4 in Ingelheim.